Lady Mechanika

Lady Mechanika


Die junge Frau weiß weder ihren Namen noch irgendetwas über ihre Vergangenheit, und schon gar nicht, wer ihr diese künstlichen Arme verpasst hat. Die allerdings verschaffen ihr übermenschliche Kräfte, und so entschließt sie sich, das Beste daraus zu machen: Sie ermittelt auf eigene Faust überall dort, wo sich sonst niemand kümmert – oder traut. Immer in der Hoffnung, dabei vielleicht Hinweise auf ihre Herkunft zu finden. Und das in einem spätviktorianisch inspirierten Ambiente, in dem fanatischer Fortschrittsglaube und Fantastik eng miteinander verwoben sind. Ein Fortschritt, der buchstäblich auch über Leichen geht auf dem Weg zur Erkenntnis. Oder einfach nur an die Macht? »Lady Mechanika«, wie die Zeitungen sie nennen, ist fest entschlossen, solchen Machenschaften entgegenzutreten. Und weil sie sich mit Recht als eins ihrer Opfer betrachten darf, ist sie dabei ausgesprochen schlechter Laune. Die Optik ist dementsprechend eher düster, aber durchweg brillant, der Humor vorwiegend bissig und die Action reichlich. Ein rasantes Steampunk-Spektakel, das einfach grimmiges Vergnügen bereitet.

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